Augen zu, Ohren zu, der Horrorfilm ist da!

Bist du weiblich und kannst zugeben, dass du manchmal Angst hast? Dann kennst du diese Situation sicher!
Bist du ein starker Mann, der sich nie vor irgendetwas fürchtet? Dann wird dieser Blogeintrag für dich vielleicht ein weiterer Schlüssel zur femininen Psyche sein? Wer weiß das schon…?
Die Lage war klar: Shutter Island. Diesel Kino. (Es hätte aber auch ein x-beliebiger anderer Film mit roten Augen, schütteren Haaren, einer/m tötlichen Axt/Motorsäge/Haken, Kinderleichen, Kinderzombies, Zombies im Generellen, sich inszenierender -in Gruselmomenten anschwellender- Musik, Psycho-Clowns, mysteriösen Spiegeln/Aliens/Monstern, einer gewissen Nichtnachvollziehbarkeit etc. etc. etc. sein können!) Ich hatte schon einen Vorgeschmack bei einer Party bekommen und wusste in welchen Momenten in der ersten Viertelstunde meine Augen verschlossen bleiben werden. (Ich mein: HALLO! Warum baut man eine Megagruselbraut hoch 1000 mit dämonischen, roten Augen und drei Haaren am Kopf (Gollum 2!) in einen Film ein, blendet sie dreimal ein, und lässt sie dann komplett außer Acht. Ich meine: Versteh mich nicht falsch! Ich wollte sie nicht wirklich noch einmal sehen, diese Ausgeburt der Gruselszene, allerdings verstehe ich nicht, warum sie dann überhaupt da war. Gleich neben dem Tulpenbeet. Die Alte!) Die Augen blieben zu…doch das Problem ist: Wenn man sich nicht an der Musik orientieren kann, WANN sollen sie dann wieder aufgehen?
Das ist ja nicht der erste Film, für den ich zahle, um nur 90% wirklich zu SEHEN. Es gab aber auch schon Filme, die ich vielleicht zu 50% geSEHEN und vielleicht zu 80% gehört habe, weil eine Ekelszene der anderen folgte. Ein Beispiel: “Mirrors“! Ich wäre den nie freiwillig gegangen, vor allem, weil es mir 14 Tage später noch immer eiskalt den Rücken runterlief, sobald ich einen Spiegel sah, (und in meiner Hamburger Wohnung gab es sehr viele Spiegel!!!) aber es war ja “Sneak Preview” und so musste ich durch….! Nur ein einziges Mal hat mir die Musik nicht verraten, dass es bald etwas Schreckliches geben wird und ich rannte, sehend und hörend in eine Schockstelle hinein. Auf einmal sieht man im Rückspiegel eine Person sitzen, die sich selbst davor das Kiefer runtergerissen hat. (Ein wahrhaft positiver Film, von dem man viel lernen kann!) Ein Bild, das ich so schnell nicht los wurde!
Im Moment ist es gerade die rothaarige Dame, die mir Martin Scorsese aufgetischt hat und die mir manchmal, wenn das Licht ausgeht, erscheint. Buhuuuuuuu….

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>