Kleine Korrektur


Heut halt ich mich kurz, denn es muss etwas gesagt werden, dass ich gestern irgendwie nicht so rübergebracht habe. Es hätte keinen Platz gehabt und außerdem wäre es für meine gestrige Argumentationsschiene nicht besonders förderlich gewesen die Qualität und Genialität von Shutter Island herauszuheben. Sicher wäre mein Blog-Eintrag dann fundierter und irgendwie “echter” gewesen, weil er sich selbst widersprochen hat. (So wie Elizabeth Bennet…die ist ja auch nur so eine superduper weibliche Persönlichkeit, weil sie selber immer das Gegenteil davon tut, was sie sagt und umgekehrt. Naja…du weißt schon was ich meine, sonst erkläre ichs dir mal ausführlicher!)

Obwohl am Anfang des Filmes eine rotäugige Tulpenpflückfrau vorkommt, die absoluten Horror verströmt, muss ich für die Nachwelt festhalten, dass Shutter Island einer der besten Filme seit laaanger Zeit war. (Damit meine ich “ernste” Filme, die auch Kritiker ansprechen nicht so etwas wie “It’s complicated“- der nur mich und eine Heerschar an mittelalterlichen Damen interessiert) So spannend, aufwühlend und mitreißend, wie eine Achterbahn und doch mit einer gewissen Portion Tiefgang. Das alles verpackt in Hollywoodkino par excellence mit Schauspielern, die sich gegenseitig nicht in die Wände spielen können, weil sie allesamt brillant sind. (Und die Jen von Dawsons Creek ist auch dabei *yeah*)
Also, lieber Horrorfan, lieber nicht-Horrorfan (der sich nach meinem letzten Blog gedacht hat, den Gruselbuselfilm schau’ ich mir keinesfalls an): Shutter Island (ich erhebe den Zeigefinger, um meine Aufforderung noch zu unterstreichen) ist etwas für dich! Für jeden! Also kauf dir die Kinokarte und vielleicht noch ein paar Flankerl Popcorn und ab ins Abenteuer!

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