Da stehst du sicher nicht drauf!

Du kennst das sicherlich (es sei denn, du gehörst zu den 2 Dritteln, die mit mir zusammenleben, die sind nämlich aus Prinzip pünktlicher als die Weltuhr!): irgendwie ist noch so viel Zeit und dann geht man noch zum Fastfood-Händler des Vertrauens und kauft sich etwas, dessen Besitz man schon bevor man es überhaupt mit den Geschmacksknospen berührt hat, bereut. Und auf einmal verfliegt sie, die Zeit.

Straßenbahn und Handschuhfall


Und in genau diesem Moment schließt sich die Welt mit der Zeit zusammen und beschließt, dein Gegenspieler zu werden. Fast so wie in dem Film “Final Destination” (nur nicht soooo hardcore) läuft die volle Verschwörung. Und nicht gerade zu deinen Gunsten, denn du musst gegen schleichende Straßenbahnen, knallrote Ampeln und achtlose Mädels mit fallen gelassenen Handschuhen sowie galanten jungen Herren mit dem gewissen Etwas und einem hilfsbereiten Herz, das einen fast in die Knie zwingt (wenn man das Mädel wäre und nicht im Auto dahinter sitzen würde mit dem einzigen Wunsch, bitteschön endlich passieren zu können!), ankämpfen.

Ein harter Stand

Und irgendwie kommst du ans Ziel und die Uhr spielt dann doch nicht mehr verrückt. In Lebensjahren hast du vielleicht eh nur zwei verloren, dafür bist du gerade noch richtig gekommen. Der erste Gong hat geschlagen und du kaufst dir Stehkarten. Zum ersten Mal in einem Vierteljahrhundert. Ob es eine gute Entscheidung war, wird sich herausstellen, aber eines weißt du: Es ist “Gut gegen Nordwind“.


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