Die Welt steht nimmer lang!


Ich muss sagen, ich hab’ mittlerweile richtig Angst. Man erzählt sich ja so manches, aber irgendwie finde ich den Zufall schon sehr gruselig, dass 2012 die Welt untergeht und komischerweise heuer sämtliche Bienen (so etwa 50.000 oder waren es doch 80.000) von meinem Opa verschwunden sind.

Das musst du dir einmal bildlich vorstellen: Ich war in meinem viertel Jahrhundert Lebenszeit schon überall im operlichen Garten. Ich war zwischen dem Rhabarber und auf der Birke, wälzte mich in den Gänseblümchen und eroberte den Zaunpfosten. Aber ein Ort war stets Tabu. Nicht, dass mir irgendjemand jemals gesagt hätte, ich dürfte dort nicht hin. Sogar “eingeladen” hat mich mein Opa, mit seinem freundlichen Lächeln. Und obwohl mich diese bunten Kästen seiner Bienenhütte immer wie magisch anzogen, habe ich es trotzdem nie geschafft, den summenden kleinen Stechtieren zu trotzen und mich in die Gefahrenzone Nummer 1 zu begeben.

Dieses Schwirren ist jetzt weg und vor kurzem habe ich den Ort mit meinen grauen Converse berührt, der bis jetzt noch Weißzone meiner Weltkarte war. Einfach so bin ich dort gestanden, habe mich des Lebens erfreut und den neuen Blickwinkel genossen. Doch der Beigeschmack war bitter. Keine Bienen mehr. Und was erzählt man sich über solche Begebenheiten in den Kaffeehäusern, auf den Mittagstischen und beim Joggen? Jeder hat es schon irgendwo gehört: Wenn die Bienen weg sind, machen wir’s auch nimmer lang.

Wird dir da nicht Angst und Bange? Also mir irgendwie schon: Maya-Kalender kombiniert mit Bienen weg…! Obwohl: Eine kleine Chance gibt es noch. Vielleicht überleben wir ja auch, denn -und das ist das Sterndal dieser Geschichte- der Opa hat auch noch einen zweiten Bienenstandort, und zwar in Unterrettenbach. (In anderen Worten: Am Arsch der Welt). Dort leben die Bienchen und führen ein erquickendes Dasein! Was sagt uns das? Schnell weg aus der Megacity Nitscha (denn dort wohnen selbst die Bienen nicht mehr!) und ab in den Arsch!

P.S.: Hier noch eine uneigennützige Werbung. Der Honig von Opas Biobienen ist käuflich erwerblich. Bei Bedarf bitte bei mir persönlich melden. Ich will ja nix sagen, aber Opa wäre sehr viel besser gelaunt, vor allem in Bezug auf den Verlust von 80.000 fliegenden Freunden, wenn er ein, zwei, drei Kilo Honig verkaufen würde?!?!

1 Comment

  • 2012 ist schon ein böses Jahr, selbst die Aliens haben es sich für deren Invasion ausgesucht.

    Von Nostradamus gibts ja auch was zu diesem Jahr, aber er ist derzeit eh nicht in, oder? Zumindest lang nichts mehr über ihn gehört. ^^

    Ach und die Russen wollen 2012 zum Mond.. unbemannt jedoch. (Stichwort Lunar-Glob)

    Aber da die Nazis erst 2018 vom Mond zurückkommen (siehe IronSky), haben wir ja vielleicht doch noch ein paar Jahre mehr. ;)

    lg ^^

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