Cremiges Ziel erreicht

Cappuccino ist besser als Verlängerter. Das weiß man. Außer man ist milchphob. Dann kann man diese These nicht unterstützen. Aber da ists bei mir wieder so, ich kann diejenigen welchen nicht unterstützen, die milchphob sind, ohne es medizinisch erklären zu können. Ja sicher: Milch sollte in unseren Breiten gar nicht mehr getrunken werden, es sei denn man ist ca. 5 Monate alt und saugt es aus einem Behältnis namens Busen. Allerdings, und da scheiden sich die Milchphoben und die Milchphilen, ist Kaffee einfach geiler mit Müüüüüüüülch! MUH!

Die Unterschwelligkeit

In letzter Zeit (diese Woche) bin ich etwas auf Achse für die Arbeit. Ich war schon beim Weingut Kappel und beim Sattlerhof und auch in der Burg Deutschlandsberg. Und quasi überall ist mir die gleiche Geschichte widerfahren. Du musst dir denken: In Österreich ist das ja so: Will man ein guter Gastgeber sein, bietet man Kaffee an. Das ist so, war so und wird auch immer so bleiben, solange wir unsere Kultur auf dem schwarzen, bitteren Saft aufbauen! Tja: Und hier kommt die Story.

Ich werde gefragt ob ich Kaffee will.
Ich: Ja, gerne.
Die andere Seite: Verlängerter?
Ich: Ja, bitte. Irgendwas mit Milch wäre fein.
Die andere Seite: Dann einen Cappuccino!
Ich: Ja, das wäre perfekt.

Jetzt frage ich mich: Wie kommen die darauf, zu denken, dass ich, wenn ich “Irgendwas mit Milch” sage, eigentlich auf Cappuccino spitzel? Ich habs ja nicht gesagt. Verlängerter wäre ja auch vollkommen im beigen Bereich gewesen. Einwandfrei hätte ich ihn runtergetrunken, mich danach höflich bedankt und wäre wieder weitergefahren in der Weltgeschichte.

Aber merke dir: Falls du irgendwann einen Verlängerten angeboten bekommst, und lieber einen Cappuccino möchtest, dann sag einfach meinen Spitzenspruch und schon hast du dein cremiges Ziel erreicht.

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