I’ve got the Floyd

Wenn es unter den Fingern juckt. Wenn man die Welt einfach nur schön findet. Wenn man den Sonnenuntergang nicht mehr aushält, weil er einen tief drinnen berührt. Wenn man den Weltschmerz auf einmal am eigenen Köper spürt und wenn man droht, innerlich zu zerplatzen. Dann, ja dann, lieber Leser, ist es Zeit für Pink Floyd.

Unglaublich

Die perfekteste CD in meinen Augen ist The Wall. Ich kann es nicht leugnen, ein so durchgeplantes, durchkonzipiertes, durch und durch berührendes Musikstück ist mir leider noch kein zweites Mal untergekommen. Voller Angst, Graus und Begeisterung sah ich mir den Film an. In der Rue du Soleil. Bei Morgengrauen. Und ich war fertig mit den Nerven. Ich hatte etwas Großes entdeckt. Einen Teil der Musikgeschichte, der so unheimlich ist, dass viele davor Angst haben.

Endlos

Ich könnte sie mir endlos anhören-die Floyd Jungs. Und dann wieder bin ich genervt von ihrer Langatmigkeit und ihrer Schwere, die sich nur selten in -losigkeit auflöst. Man ist beschwert und beklemmt, gefangen und gehemmt, man lebt mit in der eigenen kleinen Welt. Die so komplex wie einfach und so unverständlich wie logisch ist.

Letztens hatte ich dieses Gefühl wieder. Diesen Pink Floyd Hunger, dieses Gefühl mich in ihren Noten auf der dunklen Seite der Musik zu verlieren. Und es hat funktioniert.

Kauft es, Leute, kauft es ein:

The Wall

Is There Anybody Out There? The Wall live 1980/81

Pink Floyd – The Wall (Limited Digipack Edition)

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