Top 5 Frühstücke all-around-the-world

Ich tu jetzt nicht so, als wär ich schon überall gewesen und hätte schon alles gesehen, aber dieses Portiönchen, das ich schon gesehen, geschmeckt, gerochen und gefühlt habe, kann ich ja auf diesem Wege mit dir teilen. Falls du dir jetzt denkst: Die Liste ist unvollständig, da gehören mindestens noch Punkte 6-10 dazu, dann greif in dein Brieftäschchen und lass mal rüberwachsen :P Reisebudget immer erwünscht. Nein-Scherz beiseite. Heute entführe ich dich ins Reich des Frühstücks, colazione, petit-dejeuner, breakfast, es hat viele Namen.

Fest steht, dass es die erste Mahlzeit am Tag ist und die hat für mich eine ganz besondere Bedeutung und ist mir heilig. Vor allem, wenn ich urlaube liebe ich es, mir (stundenlang) Zeit zu nehmen um in den Bars und Cafés dieser Welt in mich hineinzuessen, was Platz hat. Denn ein gutes Frühstück läutet einen phantastischen Tag ein, meinst du nicht?

Wir-weit nach dem Frühstück- dafür allerdings mit koalaförmigem Kellner.

5. Fronkreisch

Jaja, ein café au lait ist schneller bestellt, als er bezahlt ist, da hast du schon recht: 4,50 Euro für eine simple Tasse Kaffee mit einem Kleks Milch ist jetzt nicht der Traum deiner schlaflosen Nächte. Hochpreisig sind sie schon, die Franzosen. Aber du hast einen -sehr wichtigen- Punkt nicht einkalkuliert: Die Atmosphäre. Runde Tischchen, man sitzt Schulter an Schulter in der Auslage direkt an einem der schönsten Plätze Frankreichs, kann beobachten und wird beobachtet. Oder man wählt die Methode für Fortgeschrittene: Frühstück an der Theke. Da kann man dann auch mit dem koalabärartigen Kellner reden, der eigentlich nicht aus Paris, sondern aus südlicheren Gefilden kommt und jeden Tag die gleiche Crowd in seine Bar hinein- und hinausschwappen sieht. Dazu genießt man das, was die drei Geheimnisse der französischen Küche in Form eines Halbmondes vereint: Das Croissant mit seinen Hauptbestandteilen Butter, Butter und beurre…äh…Butter!

So frühstückt man in Venezia: Mit königlicher Milchschaumhaube!

4. Bella Italia

Oh ja-der Kaffee ist hier um Welten besser und günstiger. Aber das mit den Welten gilt halt auch nur, wenn man das Frühstück “stehend” nimmt. Mit einem Croissant oder einem Brioche begeht man den Tag. Und kommt vor allem wegen dem traumhaften Kaffee, der ja ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Frühstücks ist-ung’schauter auf den 4. Platz und überholt das noble Frankreich, obwohl man ja Croissant & Co abgeschaut hat. Wenn man ganz frech ist, bestellt man sich schon getoastete Panini, man erntet zwar vielleicht schiefe Blicke, da die ja erst fürs Mittagsgeschäft bestimmt sind, aber meist sorgt schon die blonde Mähne und der unverwechselbar alpenländische Akzent dafür, dass man sowieso nicht für voll genommen wird.

3. Wien, nur du allein….

Ja, was soll ich sagen. Patriotismus hin oder her: Ich bin halt nunmal von hier und muss ganz ehrlich sagen: Ein gehaltvolles Brot mit viel Körndlzeug oder auch ein Kipferl/Sesamzopf erheitern mein Gemüt. Toll ist auch der selbstgeflochtene Striezel. All’ das wird begleitet von viel süßem Aufstrich wie Marmelade (ja-ich weigere mich Konfitüre zu sagen!) oder auch original österreichischem Bienenhonig. Ein schöner Tee dazu, frisch gepresster Orangensaft und schon ist die Welt gerettet!

2. Very British

Wenn es nach mir ginge, würde ich die Tea-Time schon am frühen Morgen machen. Weil Scones, meine Damen und Herren, einfach die geilsten Trümmer auf Gottes Erdboden sind. Wenn man die Szenerie von Cornwall dazugeschenkt bekommt, ist die Welt wieder ein bisserl perfekter. Aber auch sonst. Echtes britisches Frühstück rockt ziemlich, vor allem für alle mit starkem, fett-verträglichen Magen (so wie ich eine bin!). Da gibts Würstl, Speck, Baked Beans und Spiegeleier, sie alle treten gemeinsam mit den geschälten Paradeis auf und ergeben gemeinsam eine Geruchs- und Geschmacksexplosion. Wenn dann auch noch der bebutterte Toast (wo wir wieder bei Punkt 5 wären) dazukommt ist man dem Himmel schon sehr nah. (Und das am frühen Morgen!)

1. Ämäricän

Ja, es tut mir echt leid. Aber was ist, ist. Und wenn man Amerikas Geschichte anschaut, kommt man schnell darauf, dass Schmelztiegel der Kulturen. Und wo Kulturen da Essen. Und wo viel Essen, da viel Freude. Tja. Und wer kann einem Blueberry Pancake in Maple Syrup getränkt widerstehen. Dazu frisch gepressten Orangensaft, einen -zugegeben billigen italienischen Abklatsch- Cappuccino und vor allem: Bagel mit Cream Cheese. Oft kopiert, nie erreicht. (Glaub mir, ich hab’s ausprobiert, die Dinger schmecken wirklich in New York am besten!) Oder soll ich mich doch für die Eggs Benedict entscheiden….ich muss noch überlegen…

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