Der Teufelsberg

Eigentlich, ja eigentlich, hättest du dir in diesem Blog anhören müssen, dass ich zu tiefst enttäuscht von Hamburg bin. Wie das kam? Dazu nur ganz kurz: Ich gehe unauffällig wie ich bin und unvoreingenommen zu einer Türsteherlesung in eines meiner Lieblingskiezlokale, das Molotow. (JA! ES IST EIN ANAGRAM!) Und was sehen meine müden Augen? Das Gebäude, der ganze Esso-Komplex, er wird abgerissen. So geht ein Stück Hamburger Geschichte dahin. Nehmen wir mal an, ich wäre jetzt nicht da gewesen und komme erst in zwei Jahren wieder und dann auf einmal so mir nichts, dir nichts ist der ganze Kiez über den Haufen geworfen. Kein Stein mehr auf dem anderen. Kein Molotow, kein Hörsaal, kein Herz von St. Pauli. Ich mein – dürfen die das?

Eigentlicher Blogeintrag, der zum Titel dazugehört

Ich war dieses Wochenende in der Hauptstadt. Berlin! Da ich dort zum ersten Mal mit Kamera unterwegs war, konnte ich mein Glück nicht fassen. Meine sehr aufmerksame Gastgeberin führte mich zu allerlei B-Sehenswürdigkeiten, die für mich allerdings superdruper waren. Zuallererst war da wieder dieser gigantomanische Bahnhof, bei dem mir jedes mal der Sennerlin wegbleibt und dann dieses überaus familiär-famose Wedding, oder “Little Gleisdorf” wie ich es zu nennen pflege. Doch dann, ja dann, mein lieber Leser, dann kam er: Der Teufelsberg. Aus aufgeschüttetem Schutt vom 2. Weltkrieg entstand hier ein Freizeitareal. Zu Zeiten des Kalten Krieges allerdings noch nicht als solches genutzt, stülpten die Amerikaner der einen Erhebung eine Beobachtungsstation wieder und diese kann der geübte Berlin-Urlauber erreichen, in dem er (oder sie… wir wollen ja keine Namen nennen) durch ein paar Zäunchen steigt.

Belohnung folgt sofort

Nachdem man sich am Stacheldraht ein Loch in die Legging gezogen hat und der Zaun sich ein paar Kopfhaare als Andenken an die Durchquerung behalten hat, kommt man an und sieht dieses Ungetüm, das ich gerne als “Paradies für Photografen” bezeichne.

Und warum?

Darum:

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