Meine Hamburg Top 10

Hamburg – die Stadt an der Elbe. Die Aussicht auf den Fluss ist zwar nicht immer dieselbe, allerdings sind es die Lokale, die ich besuche. Nach mitterweile fast einem weiteren Monat unter norddeutschen “Moin Moin”-Sagern bin ich zum überraschenden Schluss gekommen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und somit auch ich. Die Stadt kann noch so groß und ich noch so abenteuerlustig sein, es sind doch die gleichen Lokale, Bars, Cafés, in die ich immer wieder meine sommergesprosste Nase reinstecke. Da ich dir diese Platzerln nicht vorenthalten will, biete ich dir heute eine Hamburg Tour á la Katzerina. Die sich allerdings ausschließlich aufs Wesentliche beschränkt: Ess- und Trinkbares.

Die von Katzerina (c’est moi!) selektierten Top-Spots in der Hansestadt von unten nach oben, damit die Spannung auch steigt, wenn sie soll.

10. Paste e Piú

Man glaubt es nicht, ein Italiener in Hamburg. Kennengelernt habe ich diesen stoischen Gesellen namens Aldo ja schon bei meinem allerersten Hamburg-Auftritt im Jahr 2008 und jetzt war ich wirklich glücklich, dass es dieses Kleinod an italienischem Genuss noch immer gibt. Kommt man hierher, trifft man immer auf die gleichen Stammgäste (no na – sonst würden sie ja nicht so heißen!) und kann sich direkt an der Budel aussuchen, welche gefüllten Teigtäschchen man den haben möchte. Steinpilze? Lachs? Oder doch “nur” frische Pasta? Gerne kann man auch Wünsche zur Sauce äußern, allerdings rate ich dir: Verlass dich auf den Mann, er weiß, was er tut!

9. Due Baristi

Ein Italiener kommt selten allein. Drum setze ich auch gleich Due Baristi auf die Liste meiner Lieblingsspots in Hamburg. Hier muss ich gestehen, war ich erst einmal. Es ist schließlich im ruhigen Wohnviertel Eimsbüttel, das von seinen Bewohnern heiß geliebt wird. Mein erster Auftritt war mit einem unerwarteten Kampf durch das Osterstraßenfest verbunden. Zahlreiche Marktstände und vor sich hin sträunende Familien machten meinen Gang zum Frühstück (solltest du mich kennen, weißt du bestimmt, dass mich vor dem Frühstück die Wörter “maulig” und “ungeduldig” am besten beschreiben) etwas schwierig. Doch das Osterstraßenfest ist nicht das ganze Jahr und drum rate ich den Frühstückern und Kaffeefreunden unter euch: Schaut doch dort mal vorbei. Guter Kaffee, bis zum letzten Schluck fotogen, wird begleitet durch buttrige Croissants und gaumenschmeichelnde Panini.

8. Chilli Club

Hafencity, abends, gähnende Leere. Wo soll man jetzt noch hingehen, wo man doch gerade erst ein paar Fotos von den Speichern gemacht hat? Die Lösung ist der Chilli Club, den ich einmal mehr durch Zufall gefunden habe. Am Rande der Magellan-Terrassen mit Blick auf die sich im Entstehen befindende Elbphilharmonie bestellst du am besten die asiatischen Tapas. Unter diese mischt du mit gutem Gewissen so viele Dim Sum, wie du nur kriegen kannst und lässt dich kurz darauf in das Reich der Geschmacksexplosionen entführen.

7. Fischereihafenrestaurant



Neben Katzerina der Großen war hier übrigens schon einmal Lady Di zu Gast. (LADY DI!!!!!). Nachdem du diesen Schock überwunden hast. (Sie war daaaaaa!) Kannst du dich auf deinen Platz setzen, vorausgesetzt natürlich, du hast vor zwei Wochen reserviert. Ins Fischereihafenrestaurant gehst du nicht, weil du günstig essen willst, bitte vergiss das nicht. Du gehst dorthin um deinen schönsten Tag im Leben zu feiern oder um die Million zu veressen, die du gerade eben im Lotto gewonnen hast. OK- so schlimm ist es jetzt auch nicht. Schlimm auch nicht, sondern sogar gut, sehr gut, ausgezeichnet. Wäre sonst Lady Di hergegangen – eher nicht, oder?

6. Hatari

Kommen wir wieder auf den Boden der Pfälzer Tatsachen zurück. Mitten in der Schanze tut sich hier ein kleines Stück Bodenständigkeit auf. Erdig – Köstlich – Pfälzisch. (Gibt es dieses Wort überhaupt?) Ich esse am liebsten die Burger mit einer Kombination an sechs verschiedenen Saucen. Aber auch die Flammkuchen sind ein Hammer. Doch bedenke: ich bin nicht die Erste, die von Hatari schwärmt, also schau, dass du um die richtige Zeit am richtigen Ort bist, sonst ist alles voll und du musst warten.

5. Gretchens Villa

Marktstraße und Karolinenviertel, das sind Prenzlauer Berg und Kreuzberg in einem, nur eben kleiner. (Das darf jetzt kein Hamburger lesen!) Individuelle Geschäfte und eine handvoll toller Gastro-Sachen kannst du hier erkunden. Wie auch diese Café, in das ich endlich mal hineingefallen bin. Meine Kuchenwahl: Käse-Schoko, auch gekostet: Himbeer-Streusel, Fazit: Nicht von dieser Welt. Einrichtungsmäßig hat Gretchen auch einiges an Süßem zusammengetragen.

4. Jimmy Elsass

Wer will gute Flammkuchen seh’n? Der muss zu Jimmy Elsass geh’n. Und wem das Sehen nicht reicht, der bestellt sich am besten auch gleich einen. Empfehlenswert sind alle. Drum auch der vierte Platz.

3. Lühmann’s Teestube

Die absolut herausragendste Kombination aus Hamburger Eleganz und kornischem Flair: Lühmann’s Teestube. Hier gibt’s die wohl größte Auswahl an (fruchtigen) Kuchen in ganz Hamburg. Die 20 minütige Fahrt mit der S-Bahn Wedel (Oh ja – die heißt wirklich so! Ach, wie ich Hamburger Straßen/Orts/Platznamen liebe!) zahlt sich immer aus, denn hier kommst du in ein kleines Paradies mit großer Wirkung. Jedes einzelne Detail stimmt und hast du Glück mit dem Wetter kannst du sogar draußen sitzen und auf mein “Landhaus” blicken. Wie das aussieht, wirst du dann sehen, wenn du dort bist ;)

Ich bei Frau Larsson. 

2. Frau Larsson



Was willst du mehr vom Leben als Kaffee, Kuchen und Köttbullar? Und all das bekommst du bei Frau Larsson. Die schaut halt auf dich. Eine waschechte Schwedin sorgt dafür, dass du dich auch in Winterhude nach blau mit gelbem Kreuz fühlen kannst ;)! Allerliebst!

Mein Schwesterherz trinkt Milchkaffee im Knuth.

1. Knuth

The one and only – Knuth. Das erste Café, das ich jemals in Hamburg betreten habe, ist und bleibt einfach mein absoluter Liebling. Frühstück, Mittagessen, Snacks und Russischer Zupfkuchen, das turnt die österreichische Provinzschnecke an. Und lässt sie -gleich wie einen Boomerang- immer wieder vorbeikommen.

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