Meine liebste Kameraausrüstung

Da mich ständig Unmengen an Leuten fragen, was ich denn für eine Kameraausrüstung habe, mit welchen Objektiven ich abends zu Bett gehe und mit welchen Blitzen ich am Morgen erwache, habe ich mir gedacht, ich stelle an dieser Stelle einmal eine Liste zusammen, was sich gerade in meinem Lowepro Fastpack so abspielt.

OK, die Realität sieht so aus,  dass mich kein Schwein nach meiner Kameraausrüstung fragt, in Wahrheit wollte ich nur so cool sein, wie die anderen Blogs und gönnerhaft mit Kameraausrüstung + Tipps dazu vor mich hinschmeißen. Und irgendwie kam ich auch unter Zugzwang, wieder einmal uz posten. Nach der Veröffentlichung von meinem Texter-Portfolio, das wirklich verdammt viel Arbeit war, ist beinahe nichts mehr von mir im Web erschienen und man hätte mich ja schon fast für schreibfaul halten können. Tja, und solche Gerüchte enstehen schneller als man denkt… und denen wollte ich entgegenwirken. So schaut’s nämlich aus ;).

Eine Aufnahme mit der 450D in Kombination mit dem 18-135mm Objektiv.

Die Kamera

Lange Jahre (3 an der Zahl) habe ich auf die EOS 450D geschworden – möchtest du dich damit ausstatten, kannst du das Gerät nur mehr gebraucht kaufen. Eine gute Alternative wäre die Canon EOS 600D, die noch wahnsinnig mehr kann, aber von der Preisklasse und der Haptik in etwa an die 450D rankommt. Ich muss sagen, ich habe selten etwas so schwer weggegeben. Man sagt ja: Never change a running system. Und unser System ist gut gelaufen – nur, irgendwann wird es Zeit, weiterzumachen und bei mir war das letzten Dezember soweit, als ich mir die Canon EOS 7D nachhause liefern ließ. Am Anfang schien sie mir etwas groß + behebig, aber man gewöhnt sich dann recht schnell an die neuen Umstände und schließt die Kamera vor allem wegen diesem Gefühl, was “Richtiges” in der Hand zu haben, ins Herz. Außerdem lassen sich auch die Ergebnisse sehen.

Die Objektive 

Ein Gehäuse ist nur so gut, wie die Objektive, die man draufsteckt – diese Aussage bewahrheitet sich für mich immer mehr. Und ich muss sagen, ich bin froh, auf diese Auswahl an Objektiven zurückgreifen zu können. Natürlich hätte ich gerne viel mehr Mitglieder in meiner kleinen Objektivfamilie, aber zu meinen Wunschträumen und – vorstellungen dann mehr gegen Ende dieses Posts. Meine erste Errungenschaft war das Canon EF-S 18-135mm , damals eben noch eine perfekte Ergänzung fürs Kit-Objektiv auf der 450D. Ich hatte auch wirklich Freude daran, bis es, circa zwei Jahre nach dem Kauf, mitten in einem Termin kaputt wurde. Ich konnte zwar noch damit fotografieren, hatte aber anscheinend etwas überdreht und somit ein kleines Plastikteil (das Ding ist echt ein bisschen ein Klumpert in der Verarbeitung) im Inneren gelöst. Ich konnte das Objektiv somit auf zwei Arten verwenden, einerseits als Fotografiergerät, andererseits als Rhythmus-Ei.

Aufnahme mit dem 50mm Objektiv.

Bald nach dem Canon EF-S 18-135mm (da war es noch lange nicht kaputt) bekam ich Lust auf die Festbrennweite und bestellte mir ein Canon EF 50mm, wieder nicht die beste Wahl was Verarbeitung anbelangt, allerdings ist es federleicht und so schön klein, dass es sich zum perfekten Reisebegleiter eignet. Außerdem schießt es tolle Porträt- und Nahaufnahmen. Ich würde es mir sofort wiederkaufen, vor allem, weil der Preis absolut vertretbar ist.

Meine nächste Faszination galt dem Fisheye. Dieses Gimmick musste mir einfach ins Haus. Ich entschied mich – vor allem wegen dem “Spaßfaktor”, den dieses Ding mit sich bringt – für das Walimex Pro Fish-Eye Objektiv .

Das Fisheye bringt Spaß – auch auf der Hamburger Reeperbahn.

Das Fisheye, zwei Fische und der Seattle Fish-Market.

Dies ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, da man sämtliche Einstellungen am Objektiv selbst vornehmen muss, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und die Aufnahmen machen – nicht nur am Seattle Fish Market, oder auf der Reeperbahn – echt Freude.

Porträts gehen mir auf Reisen mit dem 70-200er leicht von der Hand.

Wo wir auch schon beim letzten Objektiv angekommen wären, das ich mir in Kombination mit meiner 450D gekauft habe. Das Canon EF 70-200mm 1:4L  wurde angeschafft und bereitete mir vor allem im Spiel mit der Tiefenschärfe als auch bei Porträtaufnahmen während dem Reisen (man muss einfach nicht so nah ran) viel Spaß! Es ist zwar an sich ein rieseeeeengroßes Objektiv, allerdings gar nicht sooo schwer. Ich hab mich zwar für die günstigere Variante ohne Bildstabilisator entschieden, doch hat mich das bis heute noch nicht wirklich gestört.

Gut – Nun weißt du ja, dass sich mein erstes gekauftes Objektiv vertschüßte – und da eine größere Reise in die Südstaaten geplant war, musste ich mich beeilen, um Ersatz zu finden. Und irgendwann konnte ich dann nicht mehr anders. Da ich im Hinterstübchen schon plane, mir eines Tages auch eine Vollformatkamera zuzulegen, präferiert die Canon EOS 5D Mark II oder noch besser, die Canon EOS 5D Mark III , wollte ich schon mal ein Objektiv kaufen, das dann in weiterer Folge auch perfekt mit dieser harmoniert. Es wurde dieses: Canon EF 24-70mm 1:2.8L , zwar gebraucht, aber immerhin. Eine neue Alternative wäre dieses Gerät: Canon EF 24-70mm f/2.8L II . Und ich muss sagen: Seit diesem Kauf hat sich mein fotografisches Leben auf jeden Fall verändert. Die Bildqualität, die Oberarmmuskeln – einfach alles ;)

Aufnahme mit meinem Schatz: dem 24-70mm.

Zusätzliche Ausrüstung

Was für mich ganz wichtig ist, ist ein g’scheiter Rucksack. In meinem Fall der Lowepro Fastpack . Da passt nämlich sowohl Kameragerätschaft als Apple MacBook Pro auch rein. Tja, und ansonsten schraub ich auf jedes meiner Objektive einen UV Filter drauf, um sie ein wenig vor Kratzern und dergleichen zu schützen. Weiters zähle ich vor allem bei Presseterminen auf meinen Canon Speedlite 430EX II , der mich auch aus der schwindligsten Lichtsituation rettet.

Die Zukunft

Da das Leben nie stillsteht – vor allem das fotografische nicht. Mache ich mir natürlich schon Gedanken über meine weiteren Anschaffungen. Wann dies sein wird, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Hier aber mal ein paar Zuckerln zum Gustieren:

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